Bronzezeit

LANGHÄUSER MIT ABGESENKTEN BÖDEN

Eine Studie gibt Aufschluss über die Siedlungen und das tägliche Leben am Ende der dänischen Steinzeit und am Beginn der Bronzezeit (2350-1600 v. Chr.)

Die Studie stützt sich auf neue Funde aus Siedlungen mit Langhäusern mit abgesenktem Boden in der östlichen Hälfte. Die Häuser wurden in großer Zahl gefunden, vor allem am Limfjord. In vielen Fällen sind die Böden so gut erhalten, dass sie als „Fossilien“ angesehen werden können – hier finden sich Werkzeuge, Makrofossilien und Spuren von Aktivitäten genau dort, wo die Bewohner der Häuser sie vor Tausenden von Jahren hinterlassen haben.

Die Fußböden sind vielversprechend für die Erforschung der Aktivitäten des täglichen Lebens.

Die Studie befasst sich mit der Struktur der Behausungen, den Aktivitätszonen und der Spezialisierung der Haushalte auf verschiedene „Berufe“. Ziel ist es, Erkenntnisse über die Lebensbedingungen der Menschen in dieser Zeit zu gewinnen.

Der wichtigste Beitrag der Studie sind neue Erkenntnisse über die einzigartige Architektur der Langhäuser und über die täglichen Aktivitäten in den Haushalten.