Fossilien bleiben teilweise als Abdrücke im weichen Moler erhalten, wobei die Abdrücke durch Rost oder Kalziumphosphat gefärbt sein können. Der Moler kann auch in einer kalkgehärteten Form, dem Zementstein, auftreten.
Vollständige Zementsteine sind oft wie große Linsen geformt und können einen Durchmesser von mehr als 2 Metern und eine Dicke von über einem halben Meter haben. Der Name kommt daher, dass die Steine als „Kalksteinbrüche“ genutzt wurden. Zementsteine bilden sich im Meeresboden und zeichnen sich durch einen außergewöhnlichen Erhaltungsgrad von Fossilien wie dreidimensionalen Vogelskeletten aus, der einzigartig ist.
Eine besondere Art von Zementstein, der so genannte „gestreifte Zementstein“, findet sich vor allem auf Fur. Diese sind grau und wellenförmiger als der gewöhnliche Zementstein und stellen einen älteren Teil des Backenzahns dar.
Andere gehärtete Schichten sind der so genannte Tonschiefer. Diese Schichten stammen aus dem Stolleklint. Der Stolleklint-Ton ist komplett schwarz und einige hunderttausend Jahre älter als der Backenzahn. Die Fossilien sind im so genannten „Schiefer“ erhalten: dünne verfestigte Schichten im fein geschichteten grau-schwarzen Schluffstein, der auch einige vulkanische Ascheschichten enthält – die unterste Schicht der „Ascheserie“.
Der Tonschiefer ist ein verfestigter Schlammstein, der von einer massiven globalen Erwärmung zeugt, und der obere Teil des Molars zeugt von einer Fauna, die eher an ein gemäßigtes Klima angepasst ist. Diese Schichten liegen an einer weltweit anerkannten geologischen Zeitgrenze zwischen dem Paläozän und dem Eozän und belegen eine vom Klima beeinflusste Entwicklung.
Die Untersuchung der Fossilien und der Fauna auf dieser Ebene ist von großem internationalen Interesse.





